{"id":2342,"date":"2024-11-08T12:43:53","date_gmt":"2024-11-08T12:43:53","guid":{"rendered":"https:\/\/dec-inzell-eishockey.wisto.cc\/?p=2342"},"modified":"2025-01-10T11:01:27","modified_gmt":"2025-01-10T11:01:27","slug":"eishockey-ist-nichts-fuer-weicheier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dec-inzell.de\/eishockey\/?p=2342","title":{"rendered":"Traunsteiner Tagblatt berichtet: Eishockey ist nichts f\u00fcr Weicheier"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/www.traunsteiner-tagblatt.de\/sport\/sport-aus-der-region.html\">Regionalsport TS<\/a>&nbsp;| Datum:&nbsp;07.11.2024<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Spa\u00df am schnellen Sport ist f\u00fcr die meisten Kinder und Jugendlichen des DEC Inzell ein Hauptgrund, warum sie Eishockey spielen. \u00bbEs ist cool, im Winter was auf dem Eis zu machen. Und es ist etwas anderes als das, was die meisten machen\u00ab, erkl\u00e4rt Manuel Danzer. \u00bbMan kann verschiedene Sachen daheim und auch im Sommer \u00fcben\u00ab, f\u00fcgt der 14-J\u00e4hrige hinzu. \u00bbUnd es ist kein Weichei-Sport\u00ab erg\u00e4nzt Vincent Gelloz, 12 Jahre alt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beide sind Eishockey-Spieler in der Inzeller Jugend und schon seit dem Kindergarten Freunde. Manuel habe Vincent damals immer davon erz\u00e4hlt, dass er Eishockey spiele und wie toll er es finde. Und so habe auch Vincent damit angefangen, erz\u00e4hlen die Buben. Sie sind Teil des 65-k\u00f6pfigen Nachwuchses der Inzeller Falken \u2013 mit ihnen Kinder, die sogar aus Grabenst\u00e4tt, Bernau und Nu\u00dfdorf in die Max-Aicher-Arena zum Trainieren kommen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Training beginnt bei den Grundlagen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die j\u00fcngsten Eishockey-Spieler finden sich beim DEC in der U-7-Mannschaft \u2013 bis zur U13 haben die Kinder zweimal in der Woche Training. Im Vordergrund stehen vor allem Spa\u00df und die Freude am Sport, weniger die Leistung. Die erste Grundlage, die die Trainer ihnen beibringen wollen, ist das Schlittschuhlaufen: \u00bbEs ist ganz wichtig, dass die Kinder Sicherheit auf dem Eisbekommen. Das wollen wir ihnen spielerisch beibringen\u00ab, betont der Jugendleiter des DEC, Fr\u00e9d\u00e9ric Gelloz. Je nach Altersgruppe gibt es f\u00fcr die Mannschaften eine entsprechende Anzahl an Spielen in einer Saison. Die U11 bestreitet im Winter 2024\/2025 beispielsweise zehn Begegnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab der U15 liegt der Blick schon eher in Richtung Erfolg. Im Training werde zunehmend geschaut, \u00bbdass man eine gewisse Leistung hinbringt und entsprechend gespielt wird\u00ab, meint der Jugendleiter. Ab dieser Altersklasse gibt es dreimal pro Woche Training.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Einheit mit der U15\/U17<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend man bei den Kindern ab 10 Jahren langsam an den Feinheiten im Spiel arbeitet, sitzen diese bei den Jugendlichen in der Mannschaft der U15\/U17 schon. \u00bbSicher ist uns auch der Spa\u00df wichtig. Es soll aber jeder einzelne die M\u00f6glichkeit haben, sich zu verbessern und zu gewinnen\u00ab, stellt Martin Kropf dar. Er und Andi Wieser bilden das Trainerduo f\u00fcr die Altersklasse. Sie legen im Training Wert auf grunds\u00e4tzliche F\u00e4higkeiten wie den Umgang mit Schl\u00e4ger und Puck, lassen bei Bedarf aber auch konkrete Spielz\u00fcge \u00fcben: \u00bbNach dem Warmlaufen und der Stocktechnik gehen wir immer genauer auf Sachen wie Offensive oder Defensive ein\u00ab, zeigen sie auf. Vor einem Duell werden au\u00dferdem noch einmal ganz genau auf m\u00f6gliche Schw\u00e4chen geschaut, um diesen bestm\u00f6glich entgegenzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SG mit dem EV Berchtesgaden<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Saison gibt es wieder eine Spielgemeinschaft zwischen dem DEC Inzell und dem EV Berchtesgaden f\u00fcr Spiele in der Jugend. Gr\u00fcnde daf\u00fcr gibt es viele: Die Mannschaftsst\u00e4rken beider Vereine spielen eine Rolle. Dazu kommt das Ziel der Verantwortlichen um Gelloz, den Kindern und Jugendlichen einen fast durchgehenden Trainingsbetrieb ab Anfang Juli bieten zu k\u00f6nnen. Ein wenig Druck k\u00f6nnte so ebenfalls von den Schultern genommen werden, und schlie\u00dflich geht es am Ende immer darum, dass die Jungfalken \u00bbzufrieden sind und einfach spielen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Am st\u00e4rksten besetzt ist die U13-Mannschaft: 18 Mitglieder z\u00e4hlt sie. Die U7\/U9 ist mit knapp zehn Kindern schw\u00e4cher besetzt \u2013 dennoch ist der Jugendleiter positiv gestimmt: Die Schnuppertrainings, die der DEC im Oktober angeboten hat, waren erfolgreich. Elf fixe R\u00fcckmeldungen habe er bekommen. \u00bbEin top Ergebnis, das h\u00e4tte ich nicht gedacht\u00ab, freut er sich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ist Eishockey ein schwerer Sport?<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass jede Sportart Herausforderungen mit sich bringt, ist bekannt, genauso wie die Tatsache, dass man sich im Training hier und da einen blauen Fleck holen kann. Schwierig ist Eishockey laut Fr\u00e9d\u00e9ric Gelloz auch f\u00fcr Kinder nicht: \u00bbSie lernen ja von Anfang an und gew\u00f6hnen sich an verschiedene Automatismen.\u00ab Und wenn die jungen Menschen spielerisch lernen, tr\u00e4gt das auch zum Erfolg bei. Neben dem Spa\u00df ist die Sportart f\u00fcr viele auch aufregend: \u00bbEs ist f\u00fcr mich wie so eine Art Nervenkitzel, wenn man so schnell \u00fcber das Eis schlittert\u00ab, beschreibt Sarah Kropf. Die 18-J\u00e4hrige findet das Adrenalin und das Gef\u00fchl auf dem Eis toll.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein gewisses Verletzungsrisiko gibt es zwar, allerdings gibt es auch Regelungen vom Verband, wie sich die Spieler vor m\u00f6glichen Unf\u00e4llen auf dem Eis sch\u00fctzen k\u00f6nnen und m\u00fcssen: Bis zur Vollj\u00e4hrigkeit ist das Tragen eines Gitterhelms Pflicht. Au\u00dferdem wird auch ein Augenmerk auf empfindliche Stellen wie den Hals gelegt, eine Halskrause soll den Schnittschutz sicherstellen. Schutzpolster an bestimmten Stellen geh\u00f6ren ebenfalls zum Gewand, welches gut sitzen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Geld muss diese Ausr\u00fcstung nicht zwingend kosten. \u00bbDas Teuerste sind eigentlich die Schlittschuhe, die Schutzkleidung kann man schon f\u00fcr 150 Euro bekommen\u00ab, z\u00e4hlt Florian Bauregger auf. Er ist Trainer der U13 und Physio der Sportler. \u00bbDie Kinder geben untereinander aber auch viel weiter, da gibt es ein richtig gutes Miteinander\u00ab, lobt er.<\/p>\n\n\n\n<p>Lediglich die Hockey-Schl\u00e4ger k\u00f6nnen die Spieler nicht untereinander tauschen, da dieser genau zum Besitzer passen muss. Auch die Pr\u00e4ferenzen bei Details wie Biegung und Biegungsweiche sind individuell und ein Grund, sich einen eigenen zu kaufen. Der Aufwand beim Anziehen h\u00e4lt sich in Grenzen: F\u00fcnf bis 15 Minuten dauert es laut Bauregger im Schnitt \u2013 \u00bbJe nach dem, wie p\u00fcnktlich die Kinder zum Training kommen, geht es manchmal auch Ruckzuck\u00ab, lacht er.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">M\u00e4dchen im Eishockey f\u00f6rdern<\/h2>\n\n\n\n<p>Bessere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das weibliche Geschlecht im Eishockey zu bieten und das Bild des m\u00e4nnerdominierten Sports aufzubrechen, ist ebenfalls ein Ziel des Trainerstabs um Fr\u00e9d\u00e9ric Gelloz. Laut dem Jugendleiter sei das Interesse bei den M\u00e4dchen genauso vorhanden. In Inzell trainieren die Buben und M\u00e4dchen zusammen Eishockey. In der U15 gibt es beispielsweise f\u00fcnf Spielerinnen. Die 14-j\u00e4hrige Annalena Knerr mag besonders, \u00bbdass man auf dem Eis so gefordert wird und sich verausgaben kann.\u00ab Sie steht in der U15 sogar im Tor.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Nachteil auf dem Eis sieht der Jugendleiter f\u00fcr die M\u00e4dchen nicht: \u00bbDie Motorik ist bei ihnen schon weiter als bei gleichaltrigen Jungs. So k\u00f6nnen die M\u00e4dels das K\u00f6rperliche durch Technik kompensieren.\u00ab Bei den Damen wird irgendwann der k\u00f6rperliche Unterschied doch zu gro\u00df \u2013 ein Fall f\u00fcr die \u00bbLady Hawks\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits im September 2023 wurde die Damenmannschaft beim DEC gegr\u00fcndet. Die Inzeller \u00bbLady Hawks\u00ab z\u00e4hlen 30 Damen zwischen 14 und 60 Jahren \u2013 sie haben sich ihre erste Saison \u00fcber auf den Trainingsbetrieb konzentriert und wollen nun den Spa\u00df auf dem Eis ausbauen. Gelloz freut die Mannschaftsst\u00e4rke, sie h\u00e4tte einen \u00bbwahnsinnigenZulauf\u00ab. ds<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regionalsport TS&nbsp;| Datum:&nbsp;07.11.2024 Der Spa\u00df am schnellen Sport ist f\u00fcr die meisten Kinder und Jugendlichen des DEC Inzell ein Hauptgrund, warum sie Eishockey spielen. \u00bbEs ist cool, im Winter was auf dem Eis zu machen. 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